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Das IT-Forensik-Unternehmen Paraben http://www.paraben.com hat mit dem "Porn
Detection Stick" einen USB-Stick für die Porno-Jagd veröffentlicht. Die
Software untersucht die Festplatte sowie externe Datenträger auf
pornografische und möglicherweise illegale Bilder. So können nicht nur
Computer am Arbeitsplatz sauber gehalten werden, sondern insbesondere
auch von Kindern genutzte PCs.
"Für mich als Mutter war es sehr wichtig ein Tool zu schaffen, dass
Eltern die Möglichkeit gibt, Risiken für ihre Kinder aufzuspüren", sagt
Paraben-CEO Amber Schroader. Der USB-Stick soll dabei andere Ansätze wie
Web-Filtersoftware als zusätzlicher Schutzmechanismus von Kindern
ergänzen. Jedenfalls verspricht Paraben eine beeindruckende
Treffgenauigkeit von 99 Prozent bei der Suche nach pornografischen
Bildern.
Anpassbare Such-Schärfe
Der Porn Detection Stick nutzt dem Hersteller zufolge eine Reihe
fortschrittlicher Algorithmen, um Bilder auf eine möglicherweise
pornografische Natur zu untersuchen. Dazu werden unter anderem
Gesichtszüge, Hautfarben, Bildhintergründe und die Form bestimmter
Körperteile untersucht. Dabei verspricht Paraben eine Fehlerkennungsrate
von weniger als einem Prozent, obwohl sexuelle Anrüchigkeit bekanntlich
relativ ist und beispielsweise Bikini-Fotos aus dem Urlaub schwierig
einzuordnen sind.
"Da ist Skepsis verständlich, aber die Software auf dem Porn Detection
Stick bietet einen Empfindlichkeitsregler", sagt Gavin Gustafson,
Paraben Marketing & PR, auf Nachfrage von pressetext. Wie scharf die
Software reagiert, kann somit je nach Anwendungsfall eingestellt werden.
"Die Mutter eines Zwölfjährigen könnte Bikini-Fotos als unangebracht
erachten, während die Werbeagentur eines Strandressorts das wohl nicht
wird", so Gustafson. Mit den passenden Einstellungen könne die
Fehlerkennungsrate jedenfalls auf den sehr geringen Wert gedrückt
werden.
Schneller Zusatzschutz
Laut Paraben kann der Porn Detection Stick auf einem Computer mit 500
Gigbyte Festplattenplatz und über 70.000 Bilder in eineinhalb Stunden
durchanalysieren. Damit sollen beispielsweise Fotos aufgespürt werden,
die sich an Webfiltern vorbeigeschummelt haben. Denn im Mittel würden
Kinder im Internet schon mit elf Jahren auf pornografische Inhalte
stoßen, so das Unternehmen.
Eine Einschränkung des Produkts ist sicherlich, dass es nur Fotos
analysieren kann, denn im modernen Web sind auch Downloads anzüglicher
Videoinhalte meist nur wenige Klicks entfernt. Doch "bald" soll laut
Paraben auch eine Video-Suche kommen. Jedenfalls ist der Porn Detection
Stick beim Hersteller für knapp 100 Dollar erhältlich.
Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Thomas Pichler
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