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Der Kurznachrichtendienst Twitter wird zwar häufig in
eine Reihe mit den schnell wachsenden Social Networks gestellt und in
einem Atemzug mit Facebook oder MySpace genannt. Den
Sicherheitsspezialisten der Barracuda Networks zufolge entwickelt sich
das Portal aber vielmehr zu einem globalen Newsfeed. Nur 21 Prozent der
Nutzer seien "wahre Twitter-User" und machen von ihrem Account
regelmäßig Gebrauch. Der überwiegende Großteil sei hingegen nur Teil der
Plattform, um die Kurznachrichten anderer User zu lesen, statt selbst
welche zu schreiben.
Über ein Drittel "zwitschert" gar nicht
"Twitter ist ein Beschleuniger der Kommunikation", meint Branchenkenner
Klaus Eck, Inhaber von Eck Kommunikation http://www.eck-kommunikation.de,
im Gespräch mit pressetext. Ein Social Network setzt dem Fachmann
zufolge voraus, dass User auch längere Dialoge führen können, was in
anderen Netzwerken wie Facebook oder Google Buzz besser funktioniere.
Zwar eigne sich Twitter als Transportmittel von Nachrichten. Nutzer
müssten jedoch zusätzlich mit Links versorgt und zu externen Quellen
geführt werden. Zudem könnten User ohnehin nur Ausschnitte der
Nachrichtenflut verfolgen.
Bei Twitter sind mittlerweile rund 75 Mio. Benutzerkonten registriert.
Die Mehrheit ihrer Inhaber zeigt sich jedoch kaum engagiert. 34 Prozent
der User haben Barracuda zufolge noch nie "gezwitschert", seit sie ihren
Account haben. Zwar ist die Zahl seit Mitte 2009 um drei Prozent
gesunken, was auf eine höhere Nutzer-Aktivität hinweise. Dennoch
überwiegt der Anteil der Nachrichtenkonsumenten gegenüber den
-produzenten weiterhin deutlich. 61 Prozent der User haben weniger als
fünf Follower. Schwer überwindbar scheint zudem die Hürde von zehn
Followern zu sein. 74 Prozent der Accounts liegen nach Barracuda-Angaben
darunter.
Barracuda Labs - Twitter Trends (PDF-Download):
http://barracudalabs.com/downloads/BarracudaLabs2009AnnualReport-FINAL.pdf
Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Manuel Haglmüller
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