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Jedes vierte Unternehmen hat privates Surfen am Arbeitsplatz bereits
verboten, wohl um den Fokus der Beschäftigten auf die Arbeit zu lenken,
wie die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers aufgezeigt hat.
Gerade die Nutzung sozialer Medien bildet zudem eine erhebliche
Sicherheitslücke in den Betrieben. Für jeden zweiten IT-Manager stellen
Social Networks sogar "das derzeit größte Sicherheitsproblem" in
Unternehmen dar, wie der Sicherheitsspezialist LANDesk Software http://www.landesk.de
feststellt. Durch bewusste oder unbewusste Wirtschaftsspionage droht ein
herber Schaden.
Firmen sind angesichts der verstärkten Nutzung von sozialen Netzwerken
am Arbeitsplatz einem erhöhten Risiko ausgesetzt, sensible Daten und
vertrauliche Informationen zu verlieren. Rund 40 Prozent aller
Mitarbeiter haben bereits Unternehmensinformationen auf sozialen
Plattformen veröffentlicht, so LANDesk. Dabei gelten in den meisten
Betrieben mittlerweile strenge Richtlinien für die Social-Media-Nutzung.
IT-Abteilungen hätten jedoch "große Schwierigkeiten, die Einhaltung von
Richtlinien durchzusetzen und die Kontrolle über die Nutzung von
IT-Ressourcen im Unternehmen zu behalten".
IT-Abteilungen unter Druck
"Die Weiterentwicklung sozialer Medien wird ohne Zweifel dazu führen,
dass IT-Abteilungen an noch mehr Fronten zu kämpfen haben und sowohl im
Hinblick auf personelle als auch finanzielle Ressourcen zunehmend unter
Druck geraten werden", meint LANDesk-Vice-President EMEA Andy Baldin.
Ein Grund für die Probleme der IT-Manager sei der versierte Umgang der
Mitarbeiter mit IT-Systemen, Online-Ressourcen und Anwendungsprogrammen.
Durch Downloads von Software-Add-ons entstehen in Unternehmen aber
zusätzliche Risiken, obwohl bei der Mehrheit der Betriebe auch hier
strenge Regeln gelten. Fast jeder zweite Beschäftigte lud bereits
Software auf Unternehmensrechner, die meist nichts mit der Arbeit zu tun
hatte.
Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Manuel Haglmüller
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